FolkWorld #63 07/2017
© Rudolstadt Festival

Zwischen Highland Pipes und Club Beats

Rudolstadt 2017

6. bis 9. Juli 2017

Länderschwerpunkt 2017:
Schottland


Rudolstadt Festival 2016:
Die Freiheit der Musik


www.rudolstadt-festival.de



RUTH Weltmusikpreis 2017:
Paradiesvögel


www.weltmusikpreis.de

Das Rudolstadt Programm 2017 ist komplett! Schottland & Ceilidh, A World Music Tribute To Robert Burns, 300 Konzerte, Workshops, Gespräche, dazu Ausstellungen und Filme.

„Remarkable Festival“ – Dieses Prädikat hat uns die European Festivals Association verliehen, darum dürfen wir uns nun mit dem EFFE-Label schmücken! Es wird 2017 zum zweiten Mal an ausgewählte Festivals aus ganz Europa vergeben. Was dabei zählt sind "artistic commitment, community involvement and a festival’s international and global outlook." Passt also perfekt!

ALMA

Artist Video ALMA @ FolkWorld:
FW#52, #52, #54, #58, #59, ??

www.almamusik.at

Der Festival-Film WO WORTE NICHT HINREICHEN... macht ab Ende März Station in ausgewählten Programmkinos: Termine, Orte und weitere Infos über den Dokumentarfilm von Josephine Links! Außerdem ist die DVD bald fertig! WO WORTE NICHT HINREICHEN... begleitet Musiker, Fans und Veranstalter in persönlichen Geschichten vor und während des Rudolstadt-Festivals. Der Dokumentarfilm kommt dem norwegischen Sami-Musiker Torgeir Vassvik, der polnischen Sängerin Karolina Cicha und dem multinationalen Ensemble Eurasians Unity ganz nahe, wobei Künstler- und Festival-Porträt ineinander fließen. In poetischen Bildern macht der Film die verbindende Kraft der Musik spürbar und schickt die Zuschauer mitten hinein in vier berauschende Sommertage.

Alma (AUT)

Wenn man mit der Volksmusik von Kindesbeinen an aufwächst, gibt es im Erwachsenenleben nur zwei Möglichkeiten: Man bleibt darin stecken oder man nutzt sie als Plattform für eigene Entwicklungen und Entdeckungen. Letzteres haben die vier Damen und der eine Herr des österreichischen Quintetts Alma getan: Sie haben ihre (musikalische) „Liebe zur Heimat, tiefgründig geerdet, aus den engen Traditionen befreit und zeitgemäß aufgefrischt“. (Marianne Lother, Badische Neueste Nachrichten) Mit drei Geigen, einem Kontrabass und einem Akkordeon hauchen sie alten Traditionen neues Leben ein und lassen sich selbst genug Raum, eigene musikalische Wurzeln zu erkunden: „Alma werfen der traditionellen alpinen Volksmusik ein luftig-lässiges Gewand über, ohne sie zu verkleiden."

Ani DiFranco (USA)

Ani DiFranco?? ist eine der profiliertesten amerikanischen Musikerinnen, die für ihre Lieder ebenso gepriesen wird (und ausgezeichnet wurde) wie für ihre klare politische Haltung und Sprache sowie ihre Unabhängigkeit: Schon mit 18 hat sie ihre eigene Plattenfirma gegründet und seitdem alle Offerten von größeren Labels abgewiesen. Ihre 20 Alben hat sie über drei Millionen mal verkauft, einen Grammy bekommen (2004 für die beste CD-Verpackung - Evolve), mehrere Gedichtbände vorgelegt (sie tritt öfters bei Spoken-Word-Veranstaltungen auf) - und sie hat, weder beim Publikum noch bei den Kritikern, jemals in ihrer Karriere eine Delle erleben müssen, auch wenn manche Aktionen kontrovers diskutiert worden sind. Künstlerische und ökonomische Freiheit zahlt sich doch aus.

Banda Internationale (DEU)

„WIR sind das Volk!“ Seit der Jahrtausendwende bläst die Dresdener Banda Comunale ihren Stilmix mit Musik aus Osteuropa, Südamerika und Nordafrika und hat sich zwischenzeitlich mit Sachsen aus Syrien, Iran, Irak und Burkina Faso zu einer vielköpfigen Banda Internationale?? erweitert. Der kann man Preise umhängen für das sozial- und kulturpolitische Engagement gegen Fremdenphobie und für Mitmenschlichkeit, oder für die musikalische Qualität und Vielfalt. Oder für beides, so wie das die Jury mit der Förder-RUTH intendiert. Bei der Banda Internationale wird menschliche Hilfe gelebt und gleichzeitig eine musikalische Vision entwickelt, die den Musikern aus Dresden neue Horizonte und den Musikern aus anderen Kulturen Wertschätzung entgegenbringt und notwendige künstlerische Perspektiven aufzeigt. Über Integration, Identität oder Heimat wird lautstark debattiert. Die Banda Internationale lässt mindestens ebenso lautstark Taten sprechen. Neue Heimat-Musik fürs Volk.

Bears Of Legend (CAN)

Breabach

Artist Video Breabach @ FolkWorld:
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www.breabach.com

Das Septett Bears Of Legend?? aus Trois Rivières in Quebec zieht seine Inspiration aus den Geschichten und Mythen Nordamerikas. Es geht um Liebe, Tod und Wiedergeburten, um von auf See gebliebenen Matrosen, Chimären, verschollenen Schiffen oder geheimnisvollen Meerjungfrauen – inspiriert von einem mysteriösen Logbuch, das man am Meer gefunden hat. Die Musik ist ein eigentümliches Konglomerat unterschiedlichster Einflüsse. Man hört, dass sich die Sieben für Funk und Metal, Garagen-Rock und Klassik interessieren. Dennoch entwickeln sie daraus ein homogenes Eigenes, das zwischen Folk und Pop pendelt, Americana und Walzer ebenso integriert wie AmerIndian Rhythmen, das manchmal in üppigen Arrangements schwelgt, aber nie in Kitsch abdriftet.

Breabach (SCO)

Breabach spielen seit gut 13 Jahren zusammen und sind vielfach ausgezeichnete Band worden: als beste Gruppe, bester Live-Act usw. Und fürwahr – mit zwei Dudelsäcken, einer treibenden Gitarre sowie einer fetzigen Geige kann die Band ganz schön Dampf machen. Sie kann aber auch wunderbar melodiöse Lieder darbieten. Und dann tanzt Megan Henderson noch dazu…

Kist o' Riches (SCO)

Kist o Riches ist keine Band, sondern ein Dokumentationsprojekt: 2006 machten sich einige Interessierte auf, alles zu vereinen, was Forscher und Sammler im 20. Jahrhundert aufgezeichnet und zusammengetragen haben: Melodien auf Dudelsack und der Clàrsach, der schottischen Harfe, auf Akkordeon und Geige, in Scots oder Gälisch gesungen, aus Stadt und Dorf, in all ihren sprachlichen und musikalischen regionalen Varianten und Dialekten. Obwohl einige dieser Lieder im Folkrevival zu neuer Popularität gelangten, ist der Umfang des Materials dennoch eine Schatzkiste, die einen neuen und faszinierenden Blick auf die Stimme des Volkes oft auch in seiner Abgeschiedenheit erlaubt.

Dreiviertelblut

Artist Video Dreiviertelblut @ FolkWorld:
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www.dreiviertelblut.de

Es war die Idee des Kurators des Schottland-Schwerpunkts, Mike Kamp, diese Archivarbeit in einem Konzert abzubilden. Kist o Riches-Mastermind Steve Byrne formierte daraufhin eine 13köpfige Gruppe, deren Mitglieder viele der Facetten der Sammlung vorstellen können. „Dieses Konzert gibt den Bewohnern, den Kulturen und traditionellen Sprachen Schottlands eine Stimme, die oftmals nicht gehört worden sind – alten Liedern wird so ein neues Leben für das 21. Jahrhundert eingehaucht und die Lebendigkeit schottischer Traditionen wird für die Zukunft erhalten.“ (Steve Byrne)

Dreiviertelblut (DEU)

Das Duo, das diese niederbayerische Band gründete, ist ein Traum für jeden Anhänger des Name dropping. Der eine Musiker, Gerd Baumann, ist seit 1997 Produzent von Konstantin Wecker, bei dem er auch Gitarre spielt. Seit der Musik zu Marcus H. Rosenmüllers "Wer früher stirbt ist länger tot" ist er dessen Hauskomponist; mit Till Hoffmann und Ex-Fussball-Nationalspieler Mehmet Scholl gründete er 2011 das Indie-Musik-Label Millaphon. Der andere, Sebastian Horn, zupft seit Jahr und Tag Bass und singt bei Bananafishbones. Seit 2014 moderiert er die Fernsehsendung "Heimatsound" im BR Fernsehen.

Die Zusammenarbeit der beiden begann 2009 mit der Musik zum Niederbayernkrimi "Sau Nummer vier", setzte sich fort über weitere Filmmusiken sowie (alljährlich seit 2013) die Liedtexte für das Singspiel zum Starkbieranstich auf dem Nockherberg und mündete mittlerweile auch in zwei CDs. In den niederbayerischen Texten lässt Ludwig Hirsch grüßen, es gibt einen Hang zum Fatalistischen und Morbiden (die aktuelle CD heißt "Finsterlieder"), wobei auch ein Trinklied nicht fehlen darf. Und manchmal wird’s auch politisch. Musikalisch werden heimischen Walzern und Zwiefachen Americana-Anklänge übergestülpt. Letztlich verschwimmen aber die Grenzen zwischen Volksmusik und Folk, Rock und Jazz: „Alles mischt sich und es entsteht was Neues. Das ist phantastisch.“ (Gerd Baumann)

Fred Morrison (SCO)

Fred Morrison

Artist Video Fred Morrison @ FolkWorld:
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www.fredmorrison.com

Fred Morrison wurde musikalisch geprägt wurde von der gälische Tradition in South Uist (Äußere Hebriden), der Heimat seines Vaters. Schon als Schüler gewann er zahlreiche Preise, als Erwachsener dann noch mehr. Seine erste Liebe blieb seine größte, die mächtigen Highland Bagpipes, doch im Laufe der Zeit erweiterte er sein Instrumentarium um die Smallpipes, die extrem raren Reelpipes, die irischen Uillean pipes und auch Whistles. Stilistisch forcierte er die Verbindungen zu den keltischen Brüdern in der Bretagne und im nordwestspanischen Galicien. Für schottisches Dudelsackspiel ist Fred Morrison das Maß aller Dinge!

L’Orchestra Bailam e Compagnia di Canto trallalero (ITA)

Der Ursprung dieses Projekts entstammt einer Zeit, als der Sultan (der historische) von Konstantinopel aus Handelsbeziehungen nach Osten zum Schwarzen Meer und nach Westen zu den Anrainern des Mittelmeeres unterhielt. Die Musiker hier begeben sich jedoch nicht auf eine höfische, sondern auf eine sehr volksnahe Reise, entlang der Tavernen und Raucherhöhlen, der Cafés Aman und anderer Treffpunkte, wo die Traditionen der arabischen Makams auf die Kreiselbewegungen italienischer Trallaleros trafen.

Das Orchestra Bailam?? bringt die ottomanische Musikkultur auf die Bühne, in der sich Einflüsse türkischer, griechischer, persischer, armenischer, kurdischer, arabischer und europäischer Musiktraditionen finden lassen. Gefunden hat das Orchester die Musik Genuas in Istanbul – oder eben die Cafe Amans in Genua. Wo von einer trallalero-Gruppe die Lieder der Hafenarbeiter gesungen werden. Kann man auf einem Bazar in Istanbul Genuesisch sprechen? Kann man trallelero zu vorderasiatischer Musik singen? Man kann. Hingehen, anhören, überzeugen lassen!

Orchestra Bailam

Artist Video Orchestra Bailam @ FolkWorld:
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www.orchestrabailam.net

Mairearad and Anna (SCO)

Ausgestattet mit einer Handvoll Instrumenten bieten hier zwei junge Frauen das, was für viele Folkmusik im besten Sinne ausmacht: Virtuoses Instrumentalspiel, schön gesungene Lieder, launige Ansagen – Folk-Unterhaltung im besten Sinne des Wortes. Auch ihre Rollen haben sie perfekt darauf abgestellt: Mairearad Green?? die Ruhige an Akkordeon und Smallpipes (eine höchst ungewöhnliche Kombination!) eher im Hintergrund, Anna Massie?? die in jeder Hinsicht pfundige Rampensau davor, die mit einem äußerst dynamischen Gitarrenspiel die Sache vorantreibt. „Die Kameradschaft und die schiere Freude daran, zusammenzuspielen, ist unmittelbar spürbar und ansteckend.“ (Songlines)

Mairi Campbell (SCO)

Als Geigerin, Sängerin, Komponistin und Lehrerin ist Mairi Campbell?? eine Größe in der schottischen Folkszene – in allen vier genannten Bereichen ist sie ausgezeichnet worden. In Rudolstadt präsentiert sie „Pulse“, eine 60-Minuten-Performance mit Musik, Tanz und Storytelling. Das hoch gelobte Ein-Personen-Stück hat sie gemeinsam mit Sound-Designer und Ko-Komponist Dave Gray kreiert. Es ist die autobiografisch gefärbte Geschichte einer Musikerin, die ihren Lebens-Rhythmus sucht. Dazu verlässt sie ihre Heimat, strandet in der Karibik und zieht weiter nach Nova Scotia, um von dort zu ihren Wurzeln zurückzukehren: Sie hat ihren inneren Rhythmus gefunden.

Mr Žarko (SER/DEU)

Mr. Zarko

Artist Video Mr. Zarko @ FolkWorld:
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www.mrzarko.com

Žarko Jovaševic wurde im südserbischen Čačak geboren, nur wenige Kilometer von dem kleinen Städtchen Guča entfernt, in dem seit 1961 ein legendäres Blech-Festival mit hunderttausenden Besuchern und damit die größte Party des Balkans stattfindet: Mr Žarko nennt dies „folkloristical madness“, eine ganz spezielle Form des Wahnsinns, die er vor einigen Jahren dann mit nach Berlin brachte. Hier kreierte er seinen eigenen Gypsy-Balkan-Mix, in dem er seine selbstgeschriebenen „Lieder von Lachen, Schmerz, Tanz und Tränen“ auf die Bühne bringt. Unterstützt wird er dabei von Musikern aus Bulgarien, Rumänien und Deutschland. Eine bewährte Band für Balkan-Partys nah und fern!

Niteworks (SCO)

Schottische Folkmusik anno 2017 ist auch eine Auseinandersetzung mit den Sounds, die heute die Jugendkultur prägen: Rap, Techno, Elektronik. All das finden wir bei der Gruppe Niteworks??. Im Kern ein Quartett von Schulfreunden, verbinden die Musiker von der Isle Of Skye Gaelic Trad. mit Computer und Dancefloor. Niteworks wurde 2008 gegründet; 2012 erhielten sie den Förderpreis bei den Scottish Trad Awards. Ende 2015 erschien endlich das lang erwartete Debutalbum. Mehr als das werden jedoch die explosiven Live-Qualitäten der Band gerühmt. „Eine Band, die wahrlich all das auf den Punkt bringt, was es heißt, Schottisch zu sein: fantasievoll, vielfältig, kulturell und aufregend.“ (The List)

Heinz Ratz

Artist Video Strom & Wasser @ FW:
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www.strom-wasser.de

Sketch (SCO)

Wenn jemand traditionelle Tanzmelodien für die Klubkultur des 21. Jahrhunderts aufpeppt, sind Schlagworte nicht fern: „Mutanten-Ceilidh-Techno” bieten sie selbst an, als Electro/Techno/Trad-Kollektiv bezeichnete sie fRoots, aber auch die Schublade „Traditionelle Musik für das 21. Jahrhundert“ passt. Eigentlich ist das Rezept ganz einfach: Man nehme traditionelle Rhythmen, was recht nahe liegt, wenn man so wie die Sketch??-Mitglieder im schottischen Musikerbe verwurzelt ist, und verbinde sie mit Elektronik, Loops, Drumsounds und allem anderen, was der moderne Dancefloor zu bieten hat – und einfordert. Sketch tun dies erfolgreicher als alle anderen schottischen Bands, die in die gleiche Richtung arbeiten. "Sketch" spielen auch zum TANZ zu diesen Zeiten!

Strom & Wasser (DEU)

Nein, Heinz Ratz will nicht einfach ein neues Programm seiner Band vorstellen. Sondern für sein Büro für Offensivkultur werben, die kulturelle Eingreiftruppe gegen rechts, die er gemeinsam mit Konstantin Wecker gegründet hat. Dafür spielen Strom & Wasser in diesem Jahr einige kostenlose Konzerte, so auch in Rudolstadt. Wie drückt es Heinz Ratz aus: „Man nehme eine beliebige AFD-Parole, koche sie, bis die Giftstoffe raus sind, haue sie, backe sie, frittiere sie, würze sie mit krummen Takten, garniere sie mit klugen Texten, streue Melodien hinein, geize nicht mit Lachen und schwinge das Tanzbein bis es kracht: Strom & Wasser!“??

Sutari (POL)

Sutari?? sind drei junge Damen aus Polen, die sich intensiv in ihren Küchen umgesehen haben. Und was sie dort fanden, bringen sie jetzt zum Musizieren mit auf die Bühne: Reibe und Wasserkanne, Schneidebrett, Flaschen oder Handmixer. Sie spielen aber auch den Bass Basetla, eine Violine sowie Trommel und andere gewöhnliche Perkussionsinstrumente. Das alles wäre hübsch, aber noch nicht unbedingt der Grund sie einzuladen, würden sie nicht noch hinreißend singen. Sutari bedeutet nämlich „Gleichklang“ oder „Harmonie“. Eine solche Harmonie suchte die Band in der polnischen Gesangstradition. Und fand sie in den Klanglandschaften des täglichen Lebens: im Privaten hinter verschlossenen Türen und der Fröhlichkeit großer Gesellschaften. „In jedem Lied beeindrucken die Mädchen mit der spürbaren Freude daran, zusammen zu singen.” (Radek Soćko, tegoslucham.pl)




Robert Burns

www.robertburns.org

Sutari

Artist Video Sutari @ FolkWorld:
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www.sutari.pl

A Man For A’ That

Eine festivaleigene Produktion zu Ehren des schottischen Nationaldichters Robert Burns: Musiker aus zehn Ländern singen seine Lieder in ihrer jeweiligen Heimatsprache. Klassiker wie Rattlin, Roarin Willie, To The Weaver's Gin You Go, John Barleycorn, Now Westlin Winds, My Heart’s In The Highlands, Ye Jacobites by Name, Ae fond kiss, The Deil’s awa wi the Axciseman oder Parcel o’ Rogues werden auf Amharisch, Arabisch, Deutsch, Gälisch, Georgisch, Hebräisch, Polnisch, Portugiesisch, Samisch, Scots und Urdu erklingen. Und natürlich dürfen auch A Man For A’ That (dt.: Trotz alledem) sowie Auld Lang Syne nicht fehlen. Unter der Leitung des Burns-Experten Dr Fred Freeman spielt sein eigenes Trio, dazu aber auch Brina (JAM),?? Gulaza (ISR),?? Elin Kåven (SAP),?? Erik Manouz (DEU),?? Suhail Yusuf Khan (IND),?? Krar Collective (ETH),?? Carlos Medeiros (POR),?? Riho (GEO),?? Patsy Seddon (SCO),?? und Sutari (POL).

Übrigens: Wer aus dem Konzert ein richtiges Burns Supper machen will, muss nur seinen Haggis selber mitbringen - einen Whiskystand haben wir auf der Burg extra eingerichtet!


Straßenmusik

Krauka

Artist Video Krauka @ FolkWorld:
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www.krauka.dk

Evelyn Kryger

Artist Video Evelyn Kryger @ FolkWorld:
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www.evelynkryger.de

Evelyn Kryger (DEU): Das Quintett aus Hannover bedient sich aus weit geöffneten Stil-Schubladen: HipHop Grooves und Balkaneskes, Jazz und Techno, aber auch eingängige Ohrwürmer sorgen für eine Musik für Herz und Kopf, Tanzbein und Tränendrüse.

Hoodie Crows (DEU):?? Das Duo spielt Celtic-Folk aus Irland, Schottland und eigener Feder. Von ironischen Drinking Songs bis hin zu melancholischen Balladen präsentiert es die komplette Flügelspannweite der Folkmusik.

John Kirkbride (SCO):?? Der ganz große Durchbruch ist ihm verwehrt geblieben, dabei ist der Schotte mit der „100l-Whisky-Stimme“ seit fast fünf Jahrzehnten ein gern gesehener Musiker in Folkclubs und auf Festivals. Und auch als Gast von Größen wie Arlo Guthrie, Alexis Korner, John Mayall oder Whitesnake. Sehr sympathisches Folk-Entertainment.

Krauka Acoustic Trio (DEN): Das dänische Trio Krauka widmet sich auf historischem Instrumentarium der archaischen Rhythmik der alten Wikinger: Geschichten über Helden, Götter und Mythen aus Island und den anderen Ländern Skandinaviens.

The Wildfires (USA/GBR):?? „Americana Brit-folkpop“ ist eine naheliegende Musikbeschreibung, wenn eine Duohälfte aus London und die andere aus Tennessee kommt. Alle Lieder stammen aus eigener Feder, lassen aber Einflüsse von Simon & Garfunkel, Emmylou Harris, Dolly Parton oder gar Paul Weller spüren.

Trojka (DEU):?? Das Dresdner Dreigespann bietet „konzertanten Folk“: Kammermusikalisch werden bekannte Volksweisen mit Elementen aus Weltmusik, Polka, Klezmer und Rock zu einem mannigfaltigen Folk-Mosaik verschmolzen.

u.v.m.


Photo Credits: (1)-(2) Rudolstadt Festival, (3) ?? (unknown/from website).


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