FolkWorld #56: T:-)M's Nachtwache - Buchrezensionen
FolkWorld #56 03/2015
© Walkin' T:-)M

English Book Reviews

T:-)M's Nachtwache

Die Frage, was das Deutsche in der Musik ist, ist mit dem Abtreten der letzten NS-Infizierten ausgestorben. Die Frage, was ist typisch Deutsch in der deutschen Musik, treibt jedoch immer noch einige Interessierte umher.

Hör an mein Stimm Es war einmal ... ein Mädchen, ein armer Bauer, Edelmann und Knecht ... Das Deutsch-Folk-Duo Erledanz, bestehend aus Klaus und Henrike Eckhardt, hat sich der traditionellen Musik - Volks- lieder wie Tanzmusik - von der deutsch-französischen Grenze verschrieben. Ihre Hauptquelle ist die Volksliedsammlung "Verklingende Weisen" (pub- liziert 1926 bis 1939), die Pfarrer Louis Pinck zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Lothringen zusammengetragen hat. Einige dieser Lieder, wie z.B. das bekannte "Brombeeren", waren in ganz Deutschland verbreitet, andere nur regional bekannt. Die Eckhardts haben die interessantesten Lieder frisch, fromm und frei arrangiert. Ihr eigenes Liederbuch Hör an mein Stimm präsentiert 20 Stücke, einschließlich all der auf der bereits 2008 erschienen CD "Nimmerleis" mit Flöten, Psalter, Zister, Mandola und Épinette interpretierten Stücke [37]. Die Eckhardtsche Sammlung ist schön illustriert und enthält Noten, Texte, Akkorde und Anmerkungen. Siehe Hörproben @ www.deutschfolk.de!
Klaus und Henrike Eckhardt, Hör an mein Stimm: Wiederentdeckte Volkslieder. Books on Demand, 2014, ISBN 978-3-7347-3193-8, 48 S, €14,90 (digital €7,99)


          Erledanz

            Erledanz @ FolkWorld: FW#37

                         www.deutschfolk.de


The Blues Bag Der US-amerikanische Folk- musiker Happy Traum [32] ist vor allem durch die Partnerschaft mit seinem 2008 verstorbenen Bruder Artie [35] bekannt. Happy Traum ist aber auch der Begründer von Homespun Tapes, die sich Video-Lektionen vor allem für akustische Instrumente, Folk und Blues widmet [43][50][53]. The Blues Bag ist die erstmalig in deutscher Sprache erscheinende Sammlung von 30 Country-Blues-Klassikern, wie z.B. die weit verbreiteten "See See Rider", "St. James Infirmary" oder "Corinna" (gerade erst von Hubert von Goisern neu interpretiert [56]). Auf der anderen Seite sind Henry Browns "Titanic Blues" oder die für den Blues untypische Ballade "Betty and Dupree" vielleicht noch niemals im Druck erschienen. Die kurzweilige Sammlung enthält nicht nur Texte, Anmerkungen, Noten, sowie Gitarren-Tabulaturen bei den Instrumental-Intros und -Solos, sondern auch eine kurze Historie des gleichzeitig begrenzten und komplexen Blues-Genres und eine drei-seitige Einführung in das Bluesgitarrenspiel. Die Stärke liegt vor allem darin, Bluesstile von Brownie McGhee bis Leadbelly kurz und prägnant dargestellt und anschaulich nähergebracht zu haben.
Happy Traum, The Blues Bag. Bosworth BOE7760, 2015, ISBN 978-3-86543-868-3, 95 S, €19,95


Justinguitar.com - Songbook für Ukulele Justin Sandercoe ist mittlerweile nun wirklich eine nicht mehr wegzudenkende Größe bezüglich On- und Offline-Gitarrenkursen [51][53][55]. Nun hat sich der umtriebige Gitarrist und Gitarrelehrer auch auf dem wachsenden Markt für die Ukulele [45][49][50][54][55] versucht: Das Songbook für Ukulele enthält 25 sagenhaft coole Songs, beginnend mit 5 leichten Einsteigern mit ein- fachen Akkord-Griffen wie des gerade verstorbenen Ben E. Kings "Stand By Me" und Jeff Buckleys Version von "Halle- lujah" arbeitet es sich zu abspruchsvolleren zeitlosen Hits von Bill Withers ("Ain't No Sunshine"), Don McLean ("American Pie") und Iz Kamakawiwo'oles Uku-Medley "Over the Rainbow / What a Wonderful World" wie auch modernen Dauerbrennern von Pharrell Williams ("Happy") und Miley Cyrus ("Wrecking Ball") vor. Alles speziell für Ukulele arrangiert mit Texten, Akkord-Griffen, Schlagmustern und Spieltipps
Justin Sandercoe, Justinguitar.com - Songbook für Ukulele. Bosworth BOE7762, 2015, ISBN 978-3-86543-870-6, 64 S, €16,95


Kreuz und Quer auf dem Akkordeon Von "A Rindvieh" bis "Wo die Nordseewellen" führt Gerhard Hildners musikalische Reise Kreuz und Quer auf dem Akkordeon. Leicht spielbar sind die 100 Golden Oldies ("Proud Mary"), Schunkelschlager ("Viva Colonia"), Seemanns- ("Santo Domingo") und Volkslieder ("Kufsteiner Lied"). Für die Folkies gibt es immerhin "Ade zur guten Nacht", "Die Gedanken sind frei", "Amazing Grace", "Greenseleeves" und "City of New Orleans".
Gerhard Hildner, Kreuz und Quer auf dem Akkordeon. Bosworth Edition/Musikverlag Monika Hild- ner, 2015, ISBN 978-3-86543-854-6, 262 S, €29,95

Da gibt es die neue Deutschrockszene - Böhse Onkelz, Frei.Wild, BRDigung[47] - eine immer konservativer, jedenfalls deutlich spießiger werdende Rockkultur in Deutschland. Zahlreiche Heavy-Metal-Bands verarbeiten nordische Mythologie und Heldensage unter Voraussetzung der fragwürdigen Gleichsetzung germanisch = deutsch und nordische = germanische Mythologie.



Dietrich Helms / Thomas Phleps (Hg.), Typisch Deutsch - (Eigen-)Sichten auf populäre Musik in diesem unserem Land. transcript, 2014, ISBN 978-3-8376-2846-3, 187 S, €20,99

Zu den Black Metal-Elementen gehören die schnellen Riffs, auch die reihende Songstruktur, die Sounds der verzerrten Gitarren und das helle Kreischen des Solosängers auf unbestimmter Tonhöhe; als Folkelemente werden damit kombiniert und kontrastiert: ternäre Rhythmen, melodische Männerchöre, der Einsatz von Flöten, die folkloristisch anmutende Linien spielen, sowie akustische Gitarren im Picking-Style. Aus semiotischer Sicht sind die verwendeten Folk-Elemente mit archaischer Kultur, Brauchtum und naturnaher Lebensweise assoziiert. Die Folk/Rock-Fusion korreliert dabei mit der Verarbeitung archaischer Themen in den Lyrics.

Wenn das Motto Typisch deutsch auf der Agenda steht, dann darf das Thema Volkslied natürlich nicht fehlen:

Volkslieder werden gemacht - und immer wieder neu entdeckt. In letzter Zeit haben Volkslieder erneut Konjunktur. Dabei ist eine Vielfalt von Produktionen entstanden, die durch ihre innovativen Ansätze aufhorchen lassen. Diese Versuche, traditionelle Lieder auf produktive Weise neu zu bearbeiten, stehen in deutlichem Kontrast zum altbackenen Kulturpessimismus, der mit Volksliedern herkömmlicherweise einhergeht (Credo: Keiner singt mehr - Refrain: Rettet unsere Lieder).[56]

Aber es ...

... lassen sich schwerlich überzeugende Kriterien festmachen, die belegen würden, was an diesen Liedern - an Form, Struktur oder Inhalt - so besonders oder spezifisch deutsch sei. Ein Kriterium freilich gibt es, und dieses ist ebenso grundlegend wie banal: die deutsche Sprache. Darüber hinaus bieten die Lieder selbst keine erkennbar deutschen Spezifika. Erst die Volkslied-Konzeption und die entsprechenden Sammelintentionen machen das Liedrepertoire deutsch.

Ernüchternd muss man also feststellen, dass nichts typisch ist. Die Antwort muss auch eher lauten, dass nicht bestimmte Merkmale, Eigenschaften, Verhaltensweisen typisch deutsch sind, sondern dass sie als typisch deutsch gelten.

So findet man zum Beispiel auch überraschenderweise, dass typisch deutsch ist, nicht auf Fremdsprachiges stehen:

2013 steht in den 52 Wochen nur ganze 13 Wochen kein Album deutscher resp. deutschsprachiger Musiker auf Platz Eins [der Album-Charts]: Von diesen 31 verschiedenen Alben stammen 9 aus dem Schlager- und 10 aus dem HipHop-Bereich, die restlichen 12 sind eher poppig, rockig oder -: Helge Schneider ...

Die von Dietrich Helms und Thomas Phleps[33] zusammengestellten Beiträge sind Schriftfassungen von Vorträgen anlässlich der 24. Arbeitstagung des Arbeitskreis Studium Populärer Musik (ASPM) vom November 2013. Akademisch und streng wissenschaftlich, aber streckenweise auch vergnüglich zu lesen:

[Zum Gipfel der Peinlichkeiten] gelangen wir mit der alterslos schwarz-blond umrahmten Gesichtsmaske Heinz Georg Kramm, genannt Heino, dessen gefühlte Jahrhunderte währende Anziehungskraft mir auf ewig ein Rätsel bleiben wird und der mit demselben todbringenden Ernst einst alle drei Strophen des Deutschlandliedes nebst einigen akkuraten HJ-Liedern einsang, wie er heute den Ärzte-Song "Junge" massakriert. (Thomas Phelps)



Lüül, Und ich folge meiner Spur ... WunderbarMedia Publishing, 2014, ISBN 978-3-00-045438-7, 399 S, €15

Was ist also typisch deutsch? Oder typisch deutscher? Rammstein oder Rio Reiser? Neue deutsche Welle oder Krautrock? Das bringt uns zur Biographie des 1952 geborenen Berliners Lutz Ulbrich, genannt Lüül.

Inspiriert durch die Beatles erlernt er mit zwölf Jahren das Gitarrenspiel und macht als Hilfs-Roadie bei Jethro Tull[55] erste Erfahrungen mit dem merkwürdigen Musikgeschäft.

Merkwürdig war nur, dass die Band beim Soundcheck gut gekleidet war und dann beim Konzert in zerrissenen Klamotten auftrat. Wir dachten immer, das wäre eher anders rum. So bekamen wir eine Ahnung davon, was es heißt, ein Image zu pflegen.

Artist Video

Imagepflege ist wohl nie Lüüls Ding gewesen, lässt sich schlussfolgern, wenn wir seiner Spur folgen. Die Darbietung seiner Schülerband wird bereits als sehr eigenwillig bezeichnet. 1970 spielt Lüül die zweite Gitarre in der Krautrockband Agitation Free, die lange Improvisationen entwickelte.

Wir hatte ja keine richtigen Stücke, sondern nur das Motto: "Man raucht erst mal einen Joint und schaut dann, was passiert." Das konnte mitunter hervorragend werden, manchmal aber auch ein Fiasko.

Zunächst für Livekonzerte und schließlich auch für Studioaufnahmen steigt Lüül bei Ash Ra Tempel ein. Dazwischen liegt die Liasion mit der Ex-Velvet-Underground-Sängerin Nico.

Dann kam sie.
Nico.
Überirdisch.
Unnahbar schön.
Allein mit ihrem indischen Harmonium.
Mir verschlug es den Atem. So eine Persönlichkeit hatte ich noch nie erlebt. Einerseits schien sie sehr fragil und scheu, andererseits strahlte sie eine unbändige Kraft aus. Wie aus einer anderen Welt. Die Magie der Einsamkeit. Ihre einfachen Lieder mit der betörenden Orgel und dem schaurig-schönen Gesang erzeugten eine sakrale, mittelalterlich berauschende Mystik im Saal. Das Publikum war ihr verfallen.

Lüül

Artist Video Lüül @ FolkWorld:
FW#31, #40, #47

www.lüül.de

Es beginnt ein Junkie-Leben als Nicos Gitarrist und Lover. Als Solokünstler ist Lüül zunächst aber ziemlich frustriert; Stefan Waggershausen für Arme bezeichnet ihn ein Journalist.

Überhaupt tat ich mich als Liedermacher schwer. Ich besaß zwar einen ganzen Stapel Lieder und hatte auch diverse Konzepte für ein Soloalbum, aber in der Praxis hatte ich nur vor zwei Jahren mal den Versuch unternommen, in die Berliner Folkszene einzusteigen. Dabei war ich bei einem Vorspielen im Folkpub mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Die Zeit war noch nicht reif.

Ich hatte ja die fixe Idee aus einem Traum, dass ich mit 31 Jahren sterben müsste und wollte deshalb unbedingt noch wenigstens diese Solo-Platte machen, bevor ich mich für immer verabschieden würde. Für mich ging es quasi um Leben und Tod.

Sein erstes Soloalbum im Jahre 1980 enthält dann aber den eingängigen Popsong "Morgens in der U-Bahn", der sich zu Beginn der aufkommenden Neuen Deutsche Welle nicht nur zum Kulthit entwickelt, sondern aus heutiger Perspektive betrachtet auch noch eines der ersten deutschsprachigen Lieder mit einem Sprechgesang ist.

Im letzten Drittel von Lüüls Autobiographie beginnt das für unseren Leserkreis wahrscheinlich interessanteste Kapitel, die 17 Hippies!

Im Frühjahr 1995 klingelte das Telefon. Mit diesem Anruf änderte sich auf schönste Weise mein eh schon abenteuerliches Leben, und ich bin jetzt - 17 Jahre danach - noch immer so begeistert wie vom ersten Moment an. Christoper Blenkinsop war am Apparat. "Hi, Lüül, wie geht's? Hast du Lust, mal mit deiner Gitarre rumzukommen? Wir treffen uns einmal pro Woche mit den ,17 Hippies oder so'. Wir spielen Cajun-Stücke und so Zeug, alles unplugged ..."

Dudelsack, Ukulele, Kontrabass, Querflöte, Gitarre, Akkordeon, Klarinette waren ...

... so ungefähr die uncoolste Besetzung, die man sich zu dieser Zeit vorstellen konnte. Totel gegen den Zeitgeist. Aber wir trafen uns auch nicht, um Karriere zu machen, sondern um Spaß beim Musikmachen zu haben. Christopher war gerade aus Irland zurückgekommen. Er hatte in der dortigen Live-Szene hautnah erlebt, wie schön und unmittelbar es ist, traditionelle Stücke zu beherrschen. Eine Band spielte in der Ecke. Irgendwann hatte der Geiger keine Lust mehr, ging zum Tresen, drückte einem der Männer seine Geige in die Hand, und der spielte wie selbstverständlich an seiner Stelle weiter. So etwas gab es hier nicht ...

Im Proberaum stimmten wir kurz unsere Instrumente, dann ging's los. Koma hatte noch irgendwo Noten für französische Dudelsackstücke ausgegraben. Valse a cadet war unser erstes Stück. Hier saßen nun gestandene Rockmusiker, stümperten auf ihren teilweise fremden Instrumenten und klimperten mit Hingabe einen Kadettenwalzer, ertrugen mit Gleichmut und Freude quäkende Dudelsäcke, zu tief gestimmte Klarinetten und schrille Querflöten. Ich habe bestimmt keine Berührungsängste, was fremde Musik betrifft, aber das hier war wirklich absurd. Es war so naiv. Aber es hatte was. Es war großartig. Unmittelbar. Ohne dass wir es vielleicht gleich wussten, hatte es etwas Magisches. Uns allen ging das Herz auf. Wir freuten uns wie Kinder über Melodien, Töne, Klänge und Rhythmen. Es war ein bisschen, als ob man die Musik neu entdecken würde.

17 Hippies

Artist Video 17 Hippies @ FolkWorld:
FW#33, #38, #45, #50, #53, #56

www.17hippies.de

Lüül selbst entdeckt das Banjo für sich. Chanson, Polka, Balkan und Blues werden in Folge eine bunte Mischung eingehen und das vormalige Hobby eine Eigendynamik entwickeln, die das Orchester (zeitweise über 20 Musiker) um die ganze Welt führen wird. Ich selbst habe die 17 Hippies beispielsweise 2002 beim Folkwood-Festival in Eindhoven live erleben dürfen.[24]

Für den preisgekrönten Film "Halbe Treppe" komponieren sie die Filmmusik und tauchen selbst als Running Gag auf; zunächst ein einzelner Straßenmusiker vor dem Grill Halbe Treppe, dem sich nach und nach immer mehr Musiker anschließen.

Wir spielten in Halbe Treppe quasi die Entwicklung der 17 Hippies im Schnelldurchlauf nach, wie wir aus einem Trio zum Orchester herangewachsen waren.

Lüül: Zeitreise

Im letzten Jahrzehnt ist Lüül auch solo, als Trio oder Quartett in Deutschland unterwegs. Lieder seiner Soloalben finden sich regelmäßig in der Liederbestenliste wieder oder wurden mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Bereits 2006 erschien seine inzwischen vergriffene Autobiographie, in denen er vier Jahrzehnte on the road Revue passieren lässt, Die überarbeitete Neuauflage …und ich folge meiner Spur im Eigenverlag ist temporeich, lakonisch und amüsant. Dabei ist Lüül in allen Punkten ehrlich und direkt. Begleitend zu den Erinnerungen ist bereits 2006 die CD "Zeitreise" erschienen, auf der sich Lüüls musikalische Karriere von Agitation Free und Ashra bis zu den 17 Hippies nachverfolgen lässt.

Wer viel unterwegs ist, kann viel erzählen. Ein kluger Mann sagte aber auch einmal, um ein Land zu verstehen, genügt es nicht, es zu bereisen, sondern man muss in ihm leben. Lüül hat viele Ort gesehen. Und er hat gelebt. Beste Voraussetzung für eine lesenswerte Biographie.


Photo Credits: (1ff) Book/CD Covers, (8) Erledanz, (9) Lüül, (10) 17 Hippies (from website/author/publishers).


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